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Chilisauce selber machen

Grundrezept für die Herstellung der eigenen Chilisauce Wir zeigen Ihnen wie Sie eine... mehr

Chilisauce selber machen

Grundrezept für die Herstellung der eigenen Chilisauce

Wir zeigen Ihnen wie Sie eine leckere Chili Sauce aus wenigen Zutaten selber machen können. Gerade nach der Ernte im Herbst suchen alle privaten Chili Züchter nach Methoden zur Haltbarmachung der vielen schönen Schoten. Neben Trocknen, Einfrieren und Einlegen ist die Herstellung der eigenen Sauce die ideale Ergänzung. Stellen Sie sich vor, Sie verschenken zu Weihnachten ihre eigene Chili Sauce.

Grundrezept für eine Chilisauce (Zutaten können je nach Verfügbarkeit und Geschmack ausgetauscht werden)

300 g Brazilian Starfish + Glockenpaprika
300 ml Wasser
1 Pfälzer Nashibirne (kommt ursprünglich aus Japan und ist sehr saftig und aromatisch)
30ml Zitronensaft
30ml Apfelessig
Salz je nach Geschmacksempfinden

Die Chilis werden gründlich gewaschen und vom Stiel befreit. Die Nashibirne wird geschält und in kleine Stücke geschnitten. Nun kommen die Chilis und die Nashibirne in einen großen Topf zusammen mit dem Zitronensaft, Apfelessig und dem Wasser. Leicht köcheln lassen bis alle Zutaten weich genug zum Pürieren sind. Danach nochmal kurz aufkochen und sofort in sterilisierte Gläser oder Flaschen abfüllen. Sterilisieren geht auch im Ofen bei 220 Grad, 15 Minuten lang. Unser Rezept ergab ca. 700 ml Sauce. Der Schärfegrad liegt bei ca. 7, absolut perfekt.

Konsistenz der Soße: Wenn die Soße dicker sein soll, einfach den Chilianteil erhöhen. Wenn Sie dünner sein soll, den Wasseranteil erhöhen.

Haltbarmachung: Sie können die Soße durch das Abfüllen im kochend heißen Zustand haltbar machen. Alternativ kalt abfüllen und 1 Stunde im Einwecktopf einkochen. Das Wasser sollte leicht sprudeln. Die Einkochzeit beginnt, sobald das Wasser kocht.



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Chili-Food-Wissen

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Kundenbewertungen für "Chilisauce selber machen"
30.01.2020

Geht in allen Varianten

Seit Jahren verarbeite ich auf ähnliche Art fast die gesamten Chiliernte. Allerdings nicht als Soße, sondern als Paste zum Dippen und Aufstreichen. Der Rest wird im Stück eingefrostet.

Als erstes ziehe ich mir ein paar Latexhandschuhe über :-)
Dann werden die Chilies gewaschen, vom Stiel befreit und grob zerkleinert.

Eine gute Portion Olivenöl kommt in den Topf, die zerkleinerten Chilies dazu.
Nach Lust und Laune jetzt noch alles, was so greifbar ist:
- Mango, Apfel, Orange - am Stück oder als Saft
- Gemüsepaprika, Tomaten, Tomatenmark
- Limettensaft, Salz


Das lässt man unter Rühren eine Weile blubbern bis alles schön heiss ist. Wasserzugabe ist eigentlich nicht nötig. Je nach Chiliesorte drüften jetzt die Augen anfagen zu tränen :-)
Abschmecken funktioniert nicht so richtig, darum einfach vom Instinkt leiten lassen. Das Ergebnis ist dann auch jedes Jahr anders.
Jetzt ist die Zeit für den Stabmixer. Der häckselt die Früchte im Topf kurz und klein. Je nach Gusto kann man die Stücken etwas gröber lassen oder man macht einen richtgen Brei draus. Der Topf bleibt dabei auf dem Herd!
Durch das wenige Wasser im Topf macht es jetzt immer wieder kräftig "Blubb", die Paste möchte sich gerne in der Küche verteilen. Passt auf eure Augen auf! Eine Schutzbrille sieht zwar albern aus, erspart aber schmerzhafte Stunden!

Die Paste wird nun so heiss wie möglich in sterilisierte Gläser gefüllt. Ist eine ziemliche Saurei, darum reichlich Küchenrolle vorher bereitlegen.
Da die Paste in geöffnetem Zustand innerhalb 2 bis 3 Wochen verderben kann, nehme ich immer möglichst kleine Gläser, die schnell aufgebraucht sind.

Mahlzeit!

02.11.2015

leicht nachkochbar

Ich nehme statt der Nashi Birne reife, rote Gemüsepaprika, da wird die Soße kräftig rot mit nem leicht süßem Aroma.

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