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Carolina Reaper

Carolina Reaper
Schärfe : 10+++ (durchschnittlich 1.569.300 SHU) Allgemeine Info: Seit November 2013 hält... mehr

Carolina Reaper

Schärfe: 10+++ (durchschnittlich 1.569.300 SHU)

Allgemeine Info: Seit November 2013 hält die Sorte Carolina Reaper den Weltrekord der weltschärfsten Chili (Guinness-Buch der Rekorde). Sie wurde von dem Chili-Züchter Ed Currie von der PuckerButt Pepper Company in South Carolina (USA) entwickelt. Dieser züchtet extrascharfe Chilis für die Krebsforschung (Dass Chili bei Krebs hilft, ist mittlerweile vielfach erwiesen - siehe auch unseren Artikel "Hilft Chili bei Krebs?"). Bis heute ist nicht ganz geklärt, aus welchen Sorten er die Carolina Reaper gekreuzt hat, aber es entstehen bereits Mythen darüber, wie z. B. dieser, dass es eine Kreuzung aus einer pakistanischen Naga Morich und einer auf einem Vulkan gefundenen karibischen Habanero sei.
Zunächst hieß diese Züchtung HP22B, was für "Higher Power, Pot No. 22, Plant B" stand. Als klar war, dass diese Sorte konstant hohe Schärfewerte aufwies und möglicherweise einen Rekord aufstellen würde, wurde ein neuer Name gefunden: "Carolina" steht für die Herkunft im Bundesstaat Carolina und "Reaper" ist im Englischen der tödliche Sensenmann, was eben auf die fast tödliche Schärfe dieser Chili hinweist. Die vom Chile Pepper Institute getesteten Durchschnittswerte lagen bei 1.569.300 Scoville-Einheiten, wobei einzelne Exemplare es auf sagenhafte 2,2 Mio. SHU brachten. Selbst Schärfeliebhaber sollten keine ganze Schote auf einmal essen (und laut dem Züchter auch nur in Begleitung). Schärfe-Ungeübte sollten sich nicht an sie heranwagen und auch Kinder sollten Sie von den Chilis fernhalten!

Wuchsform: Die Pflanzen der Carolina Reaper wachsen buschig und werden bis 90 cm groß. Die Blüten sind weiß und die länglichen, spitz zulaufenden Früchte haben eine sehr lange Reifezeit von 100 bis teilweise 160 Tage. Die Früchte reifen von grün über orange nach rot ab und weisen wie die Trinidad Scorpion einen ausgeprägten spitzen Stachel auf. Die unebene Oberfläche wiederum erinnert an die Bhut Jolokia. 

Anbauhinweise: Im Anbau benötigt die Carolina Reaper  sehr viel Wärme, gleichzeitig haben die Schoten eine lange Reifezeit. Es können von der Aussaat bis zur Ernte schon mal 130 Tage vergehen, deshalb sollten Sie mit der Aussaat bereits im Dezember oder Januar auf der Fensterbank (Gewächshaus) beginnen und die Pflanzen auch im Topf kultivieren. Achten Sie auch auf eine konstant hohe Keimtemperatur von mindestens 24°C. Die Pflanzen brauchen wie alle Chilis sehr viel Licht und Wärme und ideal ist eine feuchte, aber auf keinen Fall nasse Erde. Am besten versehen Sie die Töpfe mit einer Drainageschicht. Wenn Sie die Pflanzen im Topf kultivieren, können Sie sie im Herbst nach drinnen holen, wenn die Temperatur tagsüber unter 12°C fällt, damit alle Früchte ausreifen können. Zum Überwintern nach der Ernte um 20 cm zurückschneiden und bei mindestens 15°C an einen hellen Platz stellen.
Hier bekommen Sie Carolina Reaper-Samen in unserem Shop.

Kulinarisches: Die Früchte der Carolina Reaper sind aromatisch, fruchtig-süß mit Kirsch-Schokoladennoten, einem Hauch Zitrusfrucht und natürlich extrem scharf. Sie eignen sich kaum zum pur Essen und sollten auch unbedingt von Kindern fern gehalten werden, aber Schärfe-Liebhaber können daraus Chili-Soße herstellen, in Essig oder Öl einlegen oder einfrieren. Durch die dünnen Fruchtwände lassen sie sich gut trocknen und daraus Chilipulver herstellen.

ArtCapsicum chinense
Schärfegrad10+++
Scovilledurchschnittlich 1.569.300 SHU, bis 2,2 Mio SHU
optimale Keimtemperatur24 - 30°C
AussaatDez. - Apr.
Blütenweiß (Jun.- Aug.)
Wuchsform buschig, ca. 75 - 90 cm Höhe
Reifung von grün über orange nach rot
Aussehen der Früchte lampionförmig, spitzer Stachel, unebene Oberfläche, ca. 3 x 6 cm
Reifezeitca. 120 Tage
HerkunftUSA (South Carolina)
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Kundenbewertungen für "Carolina Reaper"
08.06.2017

Einfach super

Habe letztes Jahr bestellt und im Dezember eingepflanzt. Alle samen gingen auf. Die Pflanzen hatten zwar einen kurzen Wachstums stopp (was aber eher zu wenig oder zu viel Dünger Schuld war) aber jetzt sind sie teilweise 1.30 m hoch und das in 10 l Töpfe. (gewächshaus) und es sind ordentlich Früchte drann obwohl diese Sorte auch gerne massig Blüten abwürft aber bei der Menge an Blüten fällt das nicht weiter ins Gewicht.

20.12.2015

Dipp

Wirklich sehr scharf , habe mir selber eine Pesto daraus gemacht aus 4 Stück pro 400 Gramm ist höllisch

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